eine unheilbare Krankheit?

Chemotherapie sei eine Giftkur ohne Nutzen, berichtet "Der Spiegel" (41/2004) und das Deutsche Ärztemagazin "Der Kassenarzt" (Mai 2003, Heft 9) ergänzt: " Vier von fünf chemotherapierten Patienten sterben nicht am Tumor, sondern an den Folgen der Behandlung." Wie immer sich der Krebskranke entscheidet - für oder gegen eine Chemotherapie - er sollte wissen, dass es hervorragende Kombinationsbehandlungen des Krebses nach ganzheitlicher Konzeption gibt. Bereits in den fünfziger Jahren hat der berühmte Krebsarzt Dr. J. Issels nach diesem Konzept viele sog. "austherapierte" und als unheilbar geltende, chronische Kranke geheilt. Heute stehen uns in der Naturheilkunde noch mehr Möglichkeiten und hervorragende Medikamente zur Vorsorge, Begleittherapie und Nachsorge bei Krebserkrankungen zur Verfügung.

Eine Krebserkrankung entwickelt sich langsam und betrifft den ganzen Menschen. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle, z.B. erbliche Veranlagung, Organschwächen, Entzündungsherde im Körper, Lebensweise und Ernährung, Umweltgifte, seelische Konflikte. Daraus entsteht ein verschlackter, übersäuerter und immungeschwächeter Organismus, das Krebsmilieu. Irgendein auslösendes Ereignis lässt den labilen Zustand entgleisen: ein Tumor wächst. Dieser Tumor ist nur die Spitze des Eisberges. Auch wenn er komplett herausoperiert worden ist, ist der Patient noch lange nicht geheilt. Oft wird er sich dann sich selbst überlassen, mit dem Hinweis auf eine regelmässige Kontrolle. Er weiss gar nicht, dass erst die Beseitigung des Krebsmilieus eine Heilung ermöglicht. Eine Krebstherapie sollte immer 1. das Symptom, die örtliche Behandlung der Geschwulst und 2. die Ursache, die unsichtbar vorhandene Krebskrankheit des Gesamtorganismus behandeln. Diese beiden Therapieaufgaben können einander nicht ersetzen. Sie müssen sich vielmehr ergänzen.

Da Krebs ursächlich eine Allgemeinkrankheit ist, kann auch in jeder Phase der Krebsentwicklung therapeutisch eingegriffen werden: als vorbeugende Behandlung bei erhöhter Krebsgefährdung, als Vorbereitung vor Operationen, Strahlen- oder Chemotherapie zur Linderung der Nebenwirkungen, als Nachbehandlung, um die Heilungschancen zu verbessern. Der Krebspatient braucht immer eine individuelle umfassende Gesamtbehandlung. Wirklich geheilt ist er immer erst dann, wenn die in jedem Fall noch vorhandenen Krebszellen entweder mit seiner eigenen Abwehrkraft oder mit immunstimmulierender Therapie besiegt sind und sein Immunsystem dauerhaft revitalisiert worden ist.
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